Der LE@M stellt sich vor…

Der LE@M wurde am 24.09.1988 gegründet und besteht aus 10 Männern (und keinen Frauen ) aus Laßnitzhöhe. Diese “Gruppe” wurde gegründet, um sich wenigstens ein paar Mal pro Jahr zu sehen und auf ein paar Bier zu gehen. Die Mitglieder des LE@M müssen immer eine Murauer-Bierkapsel mit einem Loch und einem Schlüssenanhänger bei sich tragen; wenn man von einem anderen Mitglied ohne diese Kapsel angetroffen wird, ist ein Entgeld von EUR 2,- zu bezahlen. Von diesem Geld werden anschließend die LE@M-Sitzungen gesponsert!

LEAM – Chronik – Erfolgsgeschichte seit 1988

Das böse Spiel begann im Sommer 1988 in einer lauen Sommernacht in einem kleinen steirischen Kurort genannt Lassnitzhöhe. Sieben, am Zenit Ihrer Pupertät stehende, schwer alkoholisierte männliche Jugendliche (Uli, Sepp, Gerfried, Reini, Peter, Michael und Wolfgang) hatten in einer Stunde jenseits der Mitternacht die geniale Idee eine Abmachung zu treffen bei einer allfälligen Heirat (Ende der Freiheit) die anwesenden Freunde zu einem Gelage einzuladen. Die vorerst nur mündlich getätigte Abmachung wurde in weiterer Folge in einem exakt ausgearbeiteten Ehevertrag schriftlich festgehalten.

Als erstes traf das Schicksal unseren Peter. Er war der erste der den heiligen Bund der Ehe wagte und somit seine grundlegenden Freiheitsrechte, die ihm laut allgemeiner Menschenrechtserklärung aus dem Jahre 1948 zustanden, vorsätzlich aufgab. Der Vertrag wurde in Straden (tiefste Südsteiermark) eingelöst. Die illustre Runde konnte einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der Stradner Kulturlandschaft beitragen (wertvolle Düngung der landwirtschaftlichen Nutzfläche).

Erst nach diesem verbindenden Ereignis entschloss sich die Runde den Vertrag fortzusetzen und um die Erinnerung an den Vertrag aufrecht zu erhalten sich in regelmäßigen Abständen zu treffen. Vom anfänglichen Biertrinken und herumrülpsen (Urmenschen zum Homo Sapiens) wurden Regeln und Gesetze erstellt und somit wandelte sich die gewöhnliche Stammtischrunde zu einem hochintellektuellen Kulturträger ersten Ranges. Die Philosophie des noch namenlosen Vereines fand seinen Brennpunkt im Genuss des besten steirischen Bieres dem Murauer Bier. Zur Festigung der Bindung der Mitglieder und zur Demonstration der Zugehörigkeit nach außen wurde es Pflicht, das jedes Mitglied ständig eine Murauer Bierkapsel mit sich zu tragen hat.

Es dauerte viele Krügerl und Diskussionsstunden bis der richtige Name -LEAM- gefunden wurde (LEAM= Laßnitzhöher Erster Allgemeiner Männerbund).

Aufgrund dieser sehr wirksamen Öffentlichkeitsarbeit konnten auch bald neue Mitglieder gefunden werden und andere schieden aus (Bärli dazu und Gerfried aus, Bärli weg). Wie es bei den Mitgliedern ein kommen und gehen gibt so wechselten auch die Stammlokale für die Sitzungen (Höchschmied, Liebmann, Chinese). Der Hauptgrund dafür liegt vor allem daran, dass kein Murauer Bier in Laßnitzhöhe in geeigneten Gasthäusern ausgeschenkt wird.

Nach langen Jahren heftigen Wiederstandes traf es die Grundfesten des Vereines gleich im Doppelschlag. Mike und Uli unseren tapfersten mitstreiten und Urgesteine heirateten und waren für die Frauenwelt für immer verloren. Trost fanden wir bei zwei ausgelassenen Polterabenden in Graz. Uli liebte beim Essen eher die gute steirische Küche wogegen Mike es eher ausgefallen bevorzugte. Besonders Reini konnte sich mit den bevorzugten Gewürzen (Zitronenmelisse) nicht anfreunden. Bei Mikes Hochzeit konnten wir Jörg als neues Mitglied in unserer Runde begrüßen.

Neben den üblichen Stammtischrunden fanden Großereignisse Eingang in das Vereinsleben. Dazu zählen Wochenende in Murau mit Brauereibesichtigung, Schifahren, Saunarunden, Kegelabende…….

Je älter die Mitglieder wurden und je weiter sich vor allem ihre beruflichen Wege trennten, desto mehr wandelte sich der Zweck des Vereines. Am Anfang stand vor allem das grundlose Betrinken und im Vordergrund und steht das grundlose Betrinken unter dem Vorwand des Wiedersehens im Vordergrund.

Im Laufe der Jahre wurde das Marketingkonzept immer ausgereifte und innovativer, sodass an der Schwelle zum neuen Jahrtausend eine Schar von Neuwerbern aufgenommen werden konnten (Phil, Mike und Roli). Vor allem die jungen Mitglieder zeigten von Anfang an hohes Engagement und schrieben sich mit tollen “Aufnahmeevents” (Homepage, Hüttenwochenende, Roli ??) in die Annalen des Vereins ein.